Bitte um zweckgebundene Spenden an die Ludwig-Bölkow-Stiftung für folgendes Projekt:

Förderanfrage der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Gestaltung in Konstanz zur Entwicklung von Kleinwindanlagen mit Segeln für den Mittelmeerraum (Projekt SAILWIND).

Die Hochschule für Technik Wirtschaft und Gestaltung Konstanz (HTWG Konstanz) hat einen Antrag zur Förderung von Kleinwindkraftanlagen mit Segeln bei der Ludwig-Bölkow-Stiftung eingereicht. Wir finden das Projekt sehr interessant und förderwürdig, weil es nachhaltig und umweltverträglich ist. Insbesondere sind diese Windräder sehr leise und vermeiden Vogelschlag.

Im ganzen Mittelmeerraum und insbesondere in Griechenland stehen sehr viele historische Segelwindmühlen. Viele könnten mit einem neuartigen, vollautomatischen Windrotor nach altem Vorbild ausgerüstet und für die Energiegewinnung genutzt werden. Auch neue Kleinwindkraftanlagen, sei es im Erscheinungsbild der alten Mühlen oder auch auf modernen Türmen, ggf. für ganze Windparks, könnten zur unabhängigen, regionalen Stromerzeugung entstehen, ohne das typische Landschaftsbild zu verändern. Dies ist besonders für touristische Gegenden z.B. für die windreichen ägäischen Inseln wichtig. Es stärkt die autonome Energieversorgung, verhindert Abhängigkeiten. Die langsam laufenden, flächigen Kleinwindkraftanlagen mit Segeln werden von Vögeln besser wahrgenommen, was besonders wichtig ist, weil viele Inseln offiziell Schutzgebiete auf den Flugrouten der Zugvögel sind.

Zwei renovierte Windräder auf Kreta, aufgenommen im März 2021. Foto: J. von Kellersperg

In den vergangenen 5 Jahren wurden über mehrere Master- und Bachelorarbeiten alle wesentlichen Komponenten der Anlage am Computer berechnet und in Simulationsrechnungen auf ihre Eignung hin getestet. Die nächsten notwendigen Schritte hin zu einer realen Anlage bedürfen einer externen Förderung:

Für Forschungszwecke und zur Erprobung der Mechatronik am Rotor soll zunächst ein verkleinerter Funktionsprototyp von ein paar kW entstehen. Dem soll der Aufbau einer Kleinproduktion im Bereich von 10-50 kW mit Rotordurchmessern von 10-14 m zusammen mit lokalen Kooperationspartnern folgen. Insbesondere soll hiermit die Basis für lokale Wertschöpfung in den Einsatzregionen geschaffen werden.

Der Aufbau und die Vermessung dieses vollständig instrumentierten Prototyps (incl. aller Sicherheitsfunktionen und Datenübertragung) soll im Rahmen eines Forschungsprojekts über 2 Jahre an der HTWG Konstanz, gerne auch unter Einbindung von deutschen Partnern, erfolgen. Für Personal- und Materialkosten werden hierfür ca. 200.000 Euro benötigt.

Eine Beschreibung der bisherigen Arbeiten, Detaillierung der nächsten Schritte und Finanzplanung finden Sie hier.

Leider übersteigt dieses Budget die finanziellen Möglichkeiten der Ludwig-Bölkow-Stiftung deutlich. Auch Versuche der Initiatoren bei größeren staatlichen und gemeinnützigen Förderstellen waren bisher leider erfolglos. Daher können wir eine Förderung nur dann realisieren, wenn wir über zweckgebundene Spenden ein entsprechendes Budget aufbauen können. Falls Sie sich hier angesprochen fühlen, entweder selbst einen Beitrag zu leisten oder eine Organisation/ Person kennen, die direktes Interesse am Projekt zeigt und geeignet erscheinen könnte, bitten wir Sie mit uns in Kontakt zu treten. Nennen Sie als Spendenzweck bitte „Projekt SAILWIND“

Senden Sie uns bitte eine kurze Mail an zittel@lubst.org . Wir werden uns dann mit Ihnen in Verbindung setzen. Selbstverständlich erhalten Sie eine steuerlich anrechenbare Spendenbescheinigung.