Projekte, Studienarbeiten und Forschungsaufenthalte, die von der Ludwig-Bölkow-Stiftung gefördert werden / wurden:

 


2017

Förderung des Projekts Hydroélectricité Kivu: Chancen durch Wasserkraft, Engineers without Border, Karlsruhe Institute of Technology.

Ziel des Projekts ist es, in der Provinz Süd-Kivu in der Demokratischen Republik Kongo eine dezentrale Stromversorgung mittels Wasserkraft aufzubauen. Ein Wasserkraftwerk und ein Stromverteilungsnetz stellt eine nachhaltige Energieversorgung sicher, der so produzierte Strom soll auch eine wirtschaftliche Nutzung ermöglichen.


2016

Förderung des Projekts Solarselbstbaukurs in Brasilien.

Als Teil seines Masterstudiums Sustainable Energy Competence an der Hochschule für Forstwirtschaft Rottenburg (FHR) absolvierte Lutz Michaelis 2014 ein Auslandssemester an der brasilianischen Partneruniversität Universidade Estadual de Centro Oeste – UNICENTRO in Irati im brasilianischen Bundesstaat Paraná. Anschließend arbeite Michaelis in São Paulo mit der brasilianischen Nicht-Regierungsorganisation Sociedade do Sol zusammen, die den Aquecedor Solar de Baixo Custo (ASBC) entwicklelt hat: Ein kostengünstiges System um Warmwasser mit Hilfe der Sonne zu erzeugen (Solarthermie). Daraus ergab sich die Projektidee, diese soziale und frei verfügbare Technologie auch den Kleinbauern in der Region Irati vorzustellen und darüber hinaus im Bundesstaat Paraná bekannt zu machen.

Beteiligte Organisationen:  Sociedade do Sol, Technik ohne Grenzen e.V., Technik ohne Grenzen, Regionalgruppe Rottenburg am Neckar (Facebook), Universidade Estadual de Centro Oeste (UNICENTRO)

Den Projektbericht von Lutz Michaelis (2016) können Sie hier herunterladen (PDF).


2015

Förderung eines Studienaufenthalts zur Masterarbeit über die Verwertung von Reststoffen aus der Olivenölgewinnung für die Biogasproduktion auf Ithaka (Griechenland). Der ökonomische Zusatznutzen soll die Attraktivität des Olivenanbaus für die Bevölkerung steigern.

„Eine  intensivere Nutzung der Olivenhaine und die Rekultivierung brachliegender Haine könnte im Umkehrschluss größere Trestermengen bereitstellen. Die Vergärung des Oliventresters kann die potentielle Umweltbelastung bei dessen Entsorgung minimieren sowie die Substitution von Strom durch Biogas Co2-Emissionen einsparen. Zudem bietet die  energetische Tresternutzung möglicherweise eine Chance, ein kulturell bedeutsames  Anbausystem auf der Insel zu fördern und langfristig zu erhalten, um auf diese Weise der  Abwanderung junger Erwachsener entgegenzuwirken.“

Vera Polcher, Autorin der Masterarbeit „Verfügbarkeit und Biogaspotential von Reststoffen aus der Olivenölgewinnung zur energetischen Versorgung einer Meerwasserentsalzungsanlage auf der griechischen Insel Ithaka

Den Reisebericht von Vera Polcher können Sie hier herunterladen (PDF).


2014

Förderung eines Projekts zur Analyse und Dokumentation der Solarenergienutzung in Äthiopien

Bachelorarbeit „Analyse der zu bewältigenden Herausfor- derungen und Optimierung der Erfolgs- faktoren für den Einsatz von Off-Grid Photovoltaiksystemen im ländlichen Raum von Entwicklungsländern mit Schwerpunkt Subsahara-Afrika am Beispiel von Äthiopien“ von Rebecca Besser.

Reisebericht von Rebecca Besser über ihren Äthiopienaufenthalt (PDF)


2013

Kigarama Solar: Solarstrom für ein Waisenhaus in Ruanda

Förderung eines Projekts von Engineers without Border, Karlsruhe Institute of Technology, zur Errichtung einer Photovoltaik-Anlage in einem Kinderheim in Ruanda.  Abschlussbericht von Florian Soldner, EWB (PDF)


2012

Förderung der Analyse des Photovoltaikmarktes in Brasilien: „The Photovoltaic Market in Brazil – Potential for foreign involvement?“

Masterarbeit und Reisebericht von Autorin Eleonora Azzaoui.


2012

Förderung der Diplomarbeit von Sirkka Jacobsen zur Unterstützung bei der Isolation einfacher Wohngebäude in Buenos Aires mit einfachen Mitteln sowie exp. Analyse einer selbstgebauten Solaranlage

Diplomarbeit und Reisebericht über den Aufenthalt in Argentinien 2012 von Sirkka Jacobsen: „Energietechnische Lösungen unter Wieder- und Weiterverwertung von Abfallprodukten“.